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Der Brennstoff RME (Rapsmethylester) - Biodiesel wird sowohl als Treibstoff, als auch als Brennstoff verwendet.

Nach EN 14214 (alt: DIN 51606) ist er bis -220 C winterfest, mit einer Cetanzahl von >58 ist RME zündwilliger als normaler Diesel.

Aber ab ca. -60 C bilden sich Kristalle, ab ca. -100 C sind diese so groß, das Störungen entstehen.

( Additiv als Frostschutz  erforderlich)

Wir empfehlen eine Vorratshaltung von nur 3 Monaten, aufgrund verminderter Lagerfähigkeit, wobei Metalltanks außer Nirosta nicht geeignet sind.

Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten der Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V.

 

RME wirkt ähnlich einem Lösungsmittel und Weichmacher und greift Kunststoffe und Gummi an. RME kann mit normalem Diesel bzw. Heizöl gemischt werden, hat gute Schmiereigenschaften, ist ungiftig, biologisch abbaubar, farblos und fast geruchsfrei. ( Grundwasser wird nicht gefährdet)

Bei der Verbrennung von RME entsteht nur soviel CO2, wie die Pflanze vorher aufgenommen hat, ist also regenerativ. ( ein nachwachsender Rohstoff )

Schwefelarm ( < 0,001 % )

kein Gefahrgut, da der Flammpunkt bei >1200 C liegt ( Heizöl, Diesel ca. 600 C)

Die Leistung ist um knapp 4% gegenüber normalem Diesel bzw. Heizöl EL vermindert.

Wassergefährdung: Stufe 1 ( gering)

Nicht nachvollziehbar, aber lt. Regierung ist RME (Biodiesel) kein nachwachsener Brennstoff gemäß Biomassenverordnung.

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