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Mikrobiogas Fermenter W

Biogas ist ähnlich wie Erdgas oder Flüssiggas, geruchlos und klar. Das Leitungsgebundene Gasnetz in Deutschland wird zunehmend immer mehr zum Mischgasnetz.

Nachdem in den letzten Jahren, zunehmend Flüssiggase in das Gasnetz eingespeist worden ist, kommt jetzt jedes Jahr mehr Biogas in`s Netz. ( Was natürlich gut ist )

Landwirte haben erkannt, das man auch Energie “ernten” kann und dies noch zum Teil zusätzlich. Denn häufig wir Biogas aus Gülle, Pflanzenabfällen, Biomüll etc hergestellt.

Wie z.B. dem gemeinsamen Endbericht des BGW und DVGW zu endnehmen ist, wird bis 2030 mit ca. 10 % Biogasanteil im Erdgasnetz zu rechnen sein. Hier müssen allerdings auch 1,6 Mio ha sogenannte Energiepflanzen angebaut werden, die alleine ca. 26 Mrd kWh / Jahr Gasenergie in die Leitung bringen.

Energiepflanzen sollen auf den derzeitigen stillgelegten Flächen angebaut werden, von denen derzeit ca. 1,2 Mio ha  ausgewiesen sind. Die aktive landwirtschaftliche Ackerfläche von 11 Mio ha wird überwiegend zur Nahrungsmittel Produktion benutzt, aber auch ca. 1,4 Mio ha zum Rapsanbau ( Pflanzenölherstellung ). ( Stand 2014 )

Von diesen knapp 1 Mio ha, werden derzeit 400.000 ha Stillegungsfläche genutzt, so das die Energiepflanzenanbaufläche in Kürze mit den Flächen zur Nahrungsmittelproduktion konkurrieren wird.

Flächennutzung in der Zukunft:

Aufgrund der sinkenden Bevölkerung Deutschlands und zunehmenden Importen von Lebensmitteln, werden Flächen zur Energieproduktion verfügbar.

Bis 2030 werden ca. 10 % Biogasanteil im Erdgasnetz vorhanden sein, also etwa 100 Mrd kWh / Jahr Gasenergie in der Leitung werden regenerative Energie zum Verbraucher bringen.

Die Produktion kostet derzeit noch ca. 6-8 ct/ kWh, so das  die Kosten etwa das dreifache wie beim Erdgas betragen.

Eine sinnvolle Nutzung ist also nur über das EEG möglich, das bedeutet das Gas KWK Anlagen ihre Stromvergütung nach dem EEG bekommen und es damit Sinn macht Biogas zu nutzen.

Das Biogas wird dabei irgendwo in das Gasnetz eingespeist, hier hat der Biogas Einspeiser die DVGW Arbeitsblätter G 262 zu beachten, um eine “gute Qualität” sicher zu stellen.

Der KWK Betreiber entnimmt aus dem “Gasnetz” ganz normal Gas, das der Gesetzgeber rechtlich so stellt, als ob es sich körperlich ( vollständig ) um regeneratives Biogas handelt.

Es muss lediglich die gleiche oder größere Menge Biogas irgendwo in das “Gasnetz” eingespeist werden, wie der Betreiber an anderer Stelle entnimmt.

Bild oben: Rapspflanzen

Auffällig ist, das viel Biogas von Energieversorgern produziert wird !

So erstellte der Bauherr HEAG ( Südhessische Energie AG ) auf dem Hof eines Landwirtes in Darmstadt - Wixhausen eine 3 Millionen teure Anlage, die jährlich 2,5 Millionen m3 Biogas erzeugen wird. Die HEAG plant weitere Anlagen und will in den nächsten drei Jahren 10 Millionen Euro investieren und noch 5 weitere Biogasanlagen bauen.

Aber Hauptsache es geht vorwärts in die Regenerative Zukunft !

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